Kapitalanlage in Immobilien

Immobilien gelten seit Jahrzehnten als eine der sichersten und renditestarken Kapitalanlagen. Ein Vorteil ist, dass hier die Inflation nicht so stark Einfluss nimmt. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich eine Eigentumswohnung oder ein komplettes Gebäude mitsamt Grundstück anzuschaffen. Möglichkeiten für einen Immobilienkauf findet man in den regionalen Tageszeitungen, als Aushang in den Regionalbanken sowie über Immobilienportale im Internet.

Worin liegt der Vorteil, wenn man sich für sein überschüssiges Geld Immobilien erwirbt, statt das Geld anzulegen?

Für einen Betrag von 100.000 Euro kann man sich bereits eine Eigentumswohnung anschaffen. Der Erwerb einer Immobilie wirkt sich – auch wenn er teilweise per Fremdkapital erfolgt – zudem auf die jährlich abzugebende Einkommenssteuererklärung aus. D.h. die Investitionskosten sowie Renovierungsarbeiten können im Zusammenhang mit der Steuererklärung angegeben werden, so dass man hieraus profitieren kann.

Darüber hinaus ist es so, dass man sich bei einer Eigennutzung die eigenen Mietaufwendungen sparen kann. Erwirbt man die Immobilie als klassische Kapitalanlage, so wird die Wohnung – die man ja steuerlich begünstigt kaufen kann – vermietet. Die Mieteinnahmen müssen im Rahmen einer Steuerermittlung angegeben werden, da sie für den Vermieter als Einnahmequelle zu rechnen sind.

Allerdings ist die Kapitalanlage in Immobilienform im Gegensatz zu einer Geldanlage per Festgeld sicherlich auch finanziell lukrativer, da die Inflation hier keinen so großen Einfluss erreicht.

Immobilie als Alternative zum Konto

Alternativ zu einem Konto bei der Bank, welches einerseits Gebühren kostet, andererseits Zinserträge einbringt, ist der Wertverfall bei einer Immobilie relativ gering. D.h. der Wert des Grundes ist in der Vergangenheit konstant bis ansteigend gewesen, so dass man hier ohne einen großen Verlust kalkulieren kann.

Richtig durchgerechnet, kann man feststellen, dass der Erwerb der Immobilie sich innerhalb einer bestimmten Anzahl an Jahren refinanzieren kann. Dies hängt zum einen davon ab, wie hoch der Anteil An Eigen- bzw. Fremdkapital ist. Daraus kann man errechnen, wie hoch die tatsächlichen Anschaffungskosten für die Wohnung liegen.

In Verbindung mit evtl. Zinsaufwendungen o.ä. kostet der Kauf einer Eigentumswohnung z.B. 100.000 Euro. Nimmt man hier nur die Mieteinnahmen – z.B. 400,00 Euro monatlich – würde man nach 20 Jahren eine Re-Finanzierung erreichen. Eingerechnet sind hier jedoch noch keinerlei steuerliche Vorzüge und Vorteile, die man durch die Wohnungsanschaffung ja ebenfalls erreichen kann. Detailliert kann man sich bzgl. eines Wohnungskaufs als Kapitalanlage bei seinem Steuerberater informieren bzw. sich hierin beraten lassen. Für den Kauf einer Immobilie kann man ggf. darüber hinaus noch weitere Fördermöglichkeiten und Fördermittel in Anspruch nehmen. Finanzberater informieren hier die potentiellen Interessenten.

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